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Wo bekommt mein Hund Vitamin A her?

Vitamin A ist Teil der Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Vitamin A entsteht durch eine Umwandlung im Körper, zuvor werden Carotinoide aufgenommen, die auch Provitamin A genannt werden.

Carotinoide sind in der Nahrung größtenteils als Fette (Ester) vorhanden. Die günstigste Struktur zur Umwandlung hat dabei Beta-Carotin. Beta-Carotin ist in Nahrungsmitteln pflanzlicher Herkunft vorhanden, wie zum Bespiel in Süßkartoffeln, Karotten, Spinat, Pfirsich, Löwenzahn, Alfalfa, Petersilie, Brennessel, Kresse, Brokkoli, Amaranth, Chicoree und Kohl.

Vitamin A finden Sie in tierischen Lebensmitteln, da das Beta-Carotin von dem Tier bereits umgewandelt wurde und als Vitamin A gespeichert wurde. Vitamin A wird zu großen Teilen in der Leber gespeichert, somit ist die Leber Vitamin A reich. So auch Lebertran. Auch Eier, Milch und Käse enthalten viel Vitamin A. Vitamin A ist am Sehvorgang beteiligt, verstärkt das Immunsystem, ist für die Eiweißsynthese von Bedeutung und spielt eine Rollte bei der Fortpflanzung, weil es Plazenta und Embryonen bei deren Entwicklung unterstützt sowie an der Spermienproduktion beteiligt ist.

Der Bedarf an Vitamin A ist abhängig vom Körpergewicht und von äußeren Einflüssen wie Stress oder Krankheiten. Richtwert ist 75-100 IE Vitamin A pro kg Körpermasse pro Tag. Welpen, alte, kranke, hochtragende oder laktierte Hündinnen sollten 250 IE Vitamin A pro kg Körpermasse pro Tag erhalten.

Ein Mangel an Vitamin A kann Schädigungen in den oben genannten Verwendungsbereichen hervorrufen, wie Unfruchtbarkeit oder Infektionsanfälligkeit usw..

Eine Überdosierung stellen Sie an Appetitlosigkeit oder Gelenkschmerzen etc. fest. Eine Überdosierung können Sie allerdings nur mit aktivem Vitamin A erreichen, da das Beta-Carotin nur in den Mengen umgewandelt wird, in denen es benötigt wird.