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Wofür benötigt mein Hund Vitamin C und wo finde ich es?

Hunde können das wasserlösliche Vitamin C in der Leber selber herstellen, allerdings stellen Sie nur eine sehr geringe Menge her. Prinzipiell ist die Versorgung mit Vitamin C also gesichert, aber Hunde, die große Leistungen bringen und viel in Bewegung sind, können durchaus mal an Vitamin C Mangel leiden. Vitamin C ist ein wichtiger Antioxidant. Es wandelt Kupfer so um, dass es von Enzymen gebraucht werden kann, unterstützt den Cholesterinabbau und die Wundheilung, stärkt das Immunsystem und hilft bei der Heilung von Entzündungen.

Bei einer hohen Dosierung über kurze Zeit um beispielsweise eine Entzündung zu heilen, empfiehlt es sich, die Vitamin C Fütterung bei 1000mg/Tag zu starten und auf 4000-5000mg pro Tag zu erhöhen. Diese hohe Dosierung sollten Sie aber nicht länger als 2 Wochen halten. Danach ist eine Menge von 100-500mg/Tag ratsam.

Bei der hohen Dosierung bekommt der Hund einen weichen Stuhlgang, von diesem Punkt ab an sollten Sie die Dosierung nicht mehr erhöhen, da dies ein Zeichen von Überdosierung ist, was in diesem Fall aber gewollt ist.

Vitamin C finden Sie in Hagebutten, Acerola, den Blättern von wilden Erdbeeren, Petersilie, Kresse, Paprika, Brunnenkresse, Brennesseln, Broccoli, Alfalfa, Sellerie und Karotten. Weiter können Sie auch Zitrusfrüchte füttern, denn auch diese haben einen hohen Vitamin C-Gehalt. Aber diese können durch Ihre Säuren den Magen des Hundes reizen, das müssen Sie bei ihrem Tier beobachten und wenn ihr Hund es nicht verträgt, weglassen.